Dach dämmen, aber wie?

In Zeiten steigender Energie- und Wohnraumpreise kommt dem Ausbau bisher ungenutzten Dachraumes eine immer größere Bedeutung zu. Neben der Aufsparrendämmung (Dämmung von außen) kommt vor allem die Zwischensparrendämmung zum Einsatz. Die früher übliche belüftete Dachkonstruktion, bei der nicht die volle Sparrenhöhe für die Dämmung genutzt wurde, wird heute durch eine unbelüftete Vollsparrendämmung ersetzt. Die hohen Ansprüche an den Wärme-, Schall-, Brand- und Feuchteschutz werden durch einen sogenannten Schichtenaufbau erfüllt, bei dem Eigenschaften und Leistungsfähigkeit der einzelnen Baustoffe optimal aufeinander abgestimmt zum Einsatz kommen.

Innen oder aussen dämmen


Eine Aufsparrendämmung bietet sich an, wenn ohnehin das Dach neu eingedeckt werden soll. Sie bietet auch bauphysikalische Vorteile: So ist die verbleibende Wärmeleitung der Dachsparren bei einer Aufsparrendämmung vernachlässigbar gering. Meist werden sehr gut dämmende Hartschaumplatten verwendet, die leicht zu verarbeiten sind und eine geringe Aufbauhöhe aufweisen. Wird zwischen den Sparren gedämmt, kommen Dämmplatten, Matten oder Rollenware zum Einsatz. 

Beispiele Zwischensparrendämmung

Beispiele Aufsparrendämmung